Processing for Visual Artists

Ein Buch, das ich geradezu verschlungen habe, ist von Andrew Glassner verfaßt, heißt »Processing for Visual Artists« und ist das beste Buch über Processing, das ich bisher gelesen habe (und ich habe alle gelesen). Okay, ihm fehlt ein wenig der logische Aufbau, den das Buch von Erik Bartmann auszeichnet, aber dafür glänzt es mit einem Feuerwerk an witzigen und bunten (das Buch ist durchgehend farbig) Ideen und Beispielen. Es fordert vom Leser einen gewissen »Mut zur Lücke«, aber alles wird irgendwann einmal in der fast 1.000-seitigen Schwarte behandelt.

Neben den vielen, teilweise sehr ausführlichen Beispielprogrammen ist eine der Stärken des Buches, daß es das »Warum« der Beispiele erklärt: Es zeigt eben nicht nur, wie Bezier-Kurven funktionieren, sondern warum sie so funktionieren. Oder nicht nur, wie man Vektoren und Winkelfunktionen einsetzt, sondern warum man sie einsetzt und wie sie funktionieren. Und das alles mit wunderbaren Beispielprogrammen (ich weiß ich wiederhole mich, aber irgendwie muß ich meine Begeisterung ausdrücken), die das Verständnis auch noch vertiefen.

Wer also Processing lernen will und des Englischen mächtig ist, der greife ruhig einmal etwas tiefer in die Tasche und kaufe dieses Buch. Sie wird es bestimmt nicht bereuen.




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