Leopold Kohr

Die Globalisierung scheint an ihre Grenzen gelangt zu sein. Eine Wirtschaftskrise, krachende Bankenimperien und die Folgen des Klimawandels bedrohen die globalisierte Welt. Könnte eine neue Bescheidenheit nicht auch neue Perspektiven bieten? Fragen wie diese hat ein Salzburger bereits vor 50 Jahren gestellt: Professor Leopold Kohr. 1983 hat Kohr den alternativen Nobelpreis erhalten. Dennoch ist er in Europa weitgehend unbekannt.

Der gebürtige Oberndorfer Leopold Kohr hat das menschliche Maß in den Mittelpunkt seiner Lehre gestellt. Das menschliche Maß sind für ihn jene 22 Kilometer, die Oberndorf von Salzburg trennen. Diese 22 Kilometer wurden für Kohr zum Urmeter funktionierender politischer, sozialer und kultureller Einheiten. Alles was zu groß wird, sei zum Untergang verurteilt. Die Herausforderungen, vor denen die Welt heute steht, machen Kohrs Ansätze aktueller und zeitgemäßer denn je. Kleinräumigkeit und eine neue Bescheidenheit stehen als Alternativen zur Globalisierung in Wirtschaft, Politik und Gesellschaft im Raum. Findet der Mensch nach Jahren des Gigantismus wieder zurück zum menschlichen Maß?

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