Die Stadt der Träumenden Bücher

Ich weiß, ich bin vermutlich der Letzte, der ihn gelesen hat, aber der Roman Die Stadt der Träumenden Bücher von Walter Moers hat mir sehr viel Spaß bereitet. Irgendwie war es lustig, meine alten NetHack-Erinnerungen zwischen zwei Pappedeckel gepresst wiederzufinden.

Und in der Tat: Wie der zukünftige Dichter, Drache und etwas tollpatschige Held Hildegunst von Mythenmetz in die mit Büchern vollgestopften Dungeons unterhalb Buchhaims gerät und was er dort alles mit Monstern, Büchern und Bücherjägern erlebt, ist ganz großes Kino. Allein die auftauchenden Figuren: Es gibt in den Katakomben und darüber unter anderem Buchlinge, Hundlinge, Wildschweinlinge, Haifischmaden, Harpyre, Nebelheimer mit Trompaunen und Bücher, die sogar töten können. Und zwischen den beiden Pappedeckeln gab es neben den vielen Abenteuern eine Menge an literarischen Anspielungen, von denen ich sicher nur einen Bruchteil entdeckt habe.

Ihr merkt es schon: Der Roman macht einen Mordsspaß und ich habe ihn regelrecht verschlungen. Sollte es unter meinen Leserinnen tatsächlich noch eine geben, die ihn nicht kennt: Kaufen!




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